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Neubau der KfW-Bank im Frankfurter Westend |
Villen und großzügige Wohnhäuser der Gründerzeit prägen das Frankfurter Westend noch heute. Der Bau der KSP Engel Architekten nimmt diese historische Vorgabe auf: Vertikale Glasfugen gliedern das KfW-Gebäude in kleinere Bauteile, deren Proportionen sich an der Wohnbebauung des Westends orientieren. Gleichzeitig verweist der sechsgeschossige Baukörper als Ganzes aber auch auf die benachbarten großen Gebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität.
Besonderes Merkmal des modern gestalteten Neubaus ist seine hohe Energieeffizienz. Nur 125 kWh beträgt der Primärenergiebedarf des Gebäudes und unterschreitet damit deutlich die verschärfte Energieeinspar-Verordnung von 2009, welche 150 kWh pro Jahr verlangt. Für die großzügig in Fassade und Dächern zum Einsatz kommenden Gläser von SAINT-GOBAIN GLASS war daher grundsätzlich ein Ug-Wert von 1,1 W/m2K gefordert. In den Regelbereichen sowie den Büros wurden über 3.000 m2 hochwärmedämmendes SGG CLIMAPLUS ULTRA N verbaut, in den Fugen-, Konferenz- und Eingangsfassaden kamen ca. 600 m2 wärmedämmendes Sonnenschutzglas vom Typ SGG CLIMAPLUS COOL LITE SKN 165 zum Einsatz. Für die Glasdächer wurden 160 m2 SGG CLIMATOP mit SUNEX-Beschichtung verwendet. Zu Reinigungszwecken sind diese Gläser betretbar.
Aus Sicherheitsgründen erfüllen die Gläser im Erdgeschoss die Anforderungen nach Widerstandsklasse 2 und sind zusätzlich mit einem Glasbruchmelder ausgestattet.
Produktpalette:
• 3.250 m² SGG CLIMAPLUS ULTRA N (Variante VSG + ESG oder ESG + VSG oder VSG + VSG), davon 1.380 m2 mit SI-Folie
• 570 m² SGG CLIMAPLUS COOL LITE SKN 165 (Variante VSG + ESG oder ESG + VSG oder VSG + VSG), davon 200 m2 mit SI-FOLIE
• 160 m² SGG CLIMATOP mit SUNEX-Beschichtung
Aachen, September 2011