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In die Zukunft investieren

Saint-Gobain Deutsche Glas bietet Systemlösungen zur Sanierung öffentlicher Gebäude

Vor rund einem Jahr wurde das zweite Konjunkturpaket „Paket für Beschäftigung und Stabilität“ von der alten Bundesregierung ins Leben gerufen. Schwerpunkte des Paketes sind Investitionen in Bildungs- und soziale Einrichtungen, Sportstätten und Schwimmbäder. In Verbindung mit den Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 besteht die Chance, die baulichen Rahmenbedingungen für öffentliche Gebäude – z.B. Schulen – nachhaltig zu verbessern. Insbesondere für den Fenster- und Fassadenbereich bietet die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH in Zusammenarbeit mit ihren Partnern Systemlösungen aus einer Hand. Ziel: die MultiKomfortSchule

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Das Projekt: nachhaltige Gebäude schaffen
Der Zustand vieler Bildungsgebäude führt dazu, dass Unterricht für Lehrer und Schüler nicht so stattfindet wie er sein sollte: ergonomisch und ohne große Belastungen. Zwar werden Sanierungsmaßnahmen durch das Konjunkturpaket II angestoßen, doch leicht wird verges-sen, dass es nicht darum geht, schnelle und auf den ersten Blick kostengünstige Lösungen zu finden. Gerade in der Betrachtung des Lebenszyklus’ und der Funktionalität ist es wichtig, nachhaltige Gebäude und Räume zu schaffen. Eine Schule soll den Schülern und den mo-dernen pädagogischen Anforderungen gerecht werden und das Lernen auch in Zukunft bestmöglich unterstützen. Die Aktion MultiKomfortSchule (www.multikomfortschule.de) wid-met sich Systemlösungen zur energetischen und sicherheitstechnischen Sanierung von Bil-dungs- und Sozialeinrichtungen. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern bietet die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH dazu neben überdurchschnittlichem Wärme- und Brandschutz auch akustische, schalltechnische, gestalterische und sicherheitstechnische Systemlösun-gen. Die gesetzlichen Anforderungen werden dabei deutlich übertroffen. So kann vermieden werden, dass bereits nach wenigen Jahren wieder kostenintensiv renoviert werden muss. Ein zentraler Punkt: In vielen öffentlichen Bauten sind große Glasflächen vorhanden, die besonderen Anforderungen zum Schutz vor Verletzungen und zum Brandschutz unterliegen. Dazu zählen nicht nur Fenster und Fassaden, sondern auch Anwendungen im Inneren der Gebäude, etwa Glasinnentüren.

Das richtige Glas für die richtige Anwendung: Sicherheit
Glas kann aktive und passive Sicherheit bieten. Passive Sicherheit ist der Schutz des Men-schen vor ernsthaften Verletzungen durch das Glas selbst. Dagegen beschreibt der Begriff der aktiven Sicherheit den Bereich, wo das Glas selbst zum Träger von Sicherheitseigen-schaften wie Brandschutz, Einbruchhemmung oder Absturzsicherung wird. Einscheiben-Sicherheitsglas wie SGG SECURIT und Verbund-Sicherheitsglas wie SGG STADIP sind mit ihren typischen Eigenschaften geeignete Verglasungen für den Schutz vor Verletzungsfolgen und bieten gleichermaßen ein Höchstmaß an aktiver und passiver Sicherheit.
Im öffentlichen Raum sind Maßnahmen besonders dort erforderlich, wo schutzbedürftige Personen – vor allem Kinder, Jugendliche, ältere, gehunsichere oder sehschwache Men-schen – mit Glasflächen in Berührung kommen können. Auch in Sportstätten müssen ver-glaste Bauteile den Belastungen standhalten und im nicht vorhersehbaren Schadensfall trotzdem Schutz vor Verletzungen bieten. In Schulen, Kindergärten und Sportstätten sind Sicherheitsgläser verpflichtend vorgeschrieben. Sportstätten müssen zudem ballwurfsicher sein. Ballwurfsicher nach DIN 18032 Teil 1 und 2 ist Glas dann, wenn es kräftige Würfe mit Handbällen standhält und auch Hockeybälle nicht mal einen Kratzer hinterlassen. Als „einge-schränkt ballwurfsicher“ gilt eine Verglasung, wenn sie die Prüfungen mit Beschuss durch den Handball bestanden hat.
Die Auswahl des richtigen Glases unter dem Aspekt „Sicherheitsglas und Verletzungsschutz“ ist durch die verschiedensten Regelwerke und Zuständigkeiten für öffentliche Gebäude in vielen Fällen unübersichtlich und führt häufig zu Verunsicherungen. Wichtig ist: Neben den Regelungen zur Verkehrssicherheit durch die Versicherungsträger und die Arbeitsstättenver-ordnungen müssen bei der Auswahl und Bemessung der Glaserzeugnisse in jedem Fall die gesetzlichen Vorgaben der Landesbauordnungen, die technischen Baubestimmungen und auch die anerkannten Regeln der Technik mit den erforderlichen Lastannahmen und den nutzungsbedingten Anforderungen an die Resttragfähigkeit berücksichtigt werden.

Brandschutz
Wirksamer Brandschutz ist eine der vordringlichsten Aufgaben bei der Planung und Ausfüh-rung von Bauten. Dies gilt für Wohngebäude, aber fast noch mehr für öffentlich zugängliche Gebäude wie Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäude oder Sporthallen. Nach § 17 der Musterbauordnung müssen bauliche Anlagen so beschaffen sein, dass der Entstehung und Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand wirksame Löschar-beiten sowie die Rettung von Menschen und Tieren möglich sind. Da Brandschutzverglasun-gen nicht geregelte Bauarten sind, unterliegen sie strengen Zulassungsbedingungen durch eine bauaufsichtliche Zulassung oder eine Zustimmung im Einzelfall.
Alle Maßnahmen dienen einem vorrangigen Ziel: dem Schutz von Personen. Deshalb ist der Brandschutz im Bauwesen durch das Baurecht obligatorisch geworden und stützt sich auf Normen und Methoden zur Prüfung und Einstufung von Werkstoffen und Bauteilen bei allen Arbeiten, die bei einem Bauvorhaben anfallen. Generell richten sich Brandschutzanforderun-gen jeweils nach den baulichen Gegebenheiten. Die Anforderungen sind in der Musterbau-ordnung und in den Landesbauordnungen beschrieben. Sie betreffen die brandschutztechni-sche Abschottung bestimmter Gebäudeabschnitte wie z.B. Trennwände,Treppenhäuser, Türen oder Gebäudedecken. Neben den Brandschutzanforderungen müssen die Verglasun-gen ggf. auch über passive Sicherheitseigenschaften verfügen oder den Anforderungen der Energieeinsparverordnung entsprechen.
Die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH hat ein komplettes Programm an Verglasungen spe-ziell für Brandschutz-Anwendungen entwickelt. Zu der umfangreichen Produktpalette an be-währten, zugelassenen Systemen zählen unter anderem SGG VETROFLAM, SGG SWISSFLAM LITE, SGG SWISSFLAM, SGG CONTRAFLAM LITE und SGG CONTRAFLAM.

Wärmeschutz
Glas muss immer öfter auch mehr leisten als nur ästhetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen zu genügen – etwa in öffentlichen Hallenbädern. Immer wichtiger werden energieeffiziente Eigenschaften wie eine gute Wärmedämmung. Der Grund: Gläserne Fas-saden oder Fensterfronten reagieren selbst in unserem gemäßigten mitteleuropäischen Kli-ma äußerst sensibel auf warme und kalte Außentemperaturen und hohe Strahlungslasten.
Daher erfordert der Betrieb von Hallenbädern insgesamt einen hohen Energiebedarf, um ein angenehmes Raumklima für die Gäste zu bieten. Die strahlungsphysikalischen Eigenschaf-ten der Außenverglasung bestimmen dabei wesentlich die Energieeffizienz des Gebäudes. So erreichen wärmedämmende Isoliergläser wie SGG CLIMAPLUS als Zweischeiben-Verglasung Ug-Werte bis zu 0,9 W/m2K – und als Dreischeiben-Verglasung wie SGG CLIMATOP Spitzenwerte bis zu 0,4 W/m2K bei gleichzeitigen solaren Gewinnen. Auch in Glasnähe ist es im Winter angenehm warm, so dass die sogenannten „Kältezonen“ nicht mehr existieren. Hohe Lufttemperaturen und Feuchtigkeitsbelastungen in Hallenbädern füh-ren auch zu übermäßigem Tauwasseranfall an den raumseitigen Oberflächen mit entspre-chender Belastung der Rahmenkonstruktion und angrenzender Bauteile. Bauschäden sind eine häufige Folge. Eine Voraussetzung, diese zu minimieren, sind hochwärmedämmende Verglasungen mit speziellen Randverbundausbildungen (z. B. dem Abstandhalter SGG SWISSPACER). Ziel ist, die raumseitige Oberflächentemperatur zu erhöhen und damit das Tauwasser zu minimieren.

Das ist zu beachten
Für die Ausführung der Verglasungen gelten immer die baurechtlichen Regelungen des DIBt mit der Baurregelliste. Für abweichende Ausführungen ist eine Zulassung im Einzelfall erfor-derlich. Weitere Anforderungen und speziell an die Sicherheit der Verglasung enthalten die Landesbauordnungen, die Musterbauordnung, die Arbeitsstättenverordnung und die der Versicherungsträger der öffentlichen Gebäude.

Autor: Wolfgang Böttcher, Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH – Anwendungstechnik

Aachen, Januar 2010


Ansprechpartner für die Presse: Marcel Fila

SAINT-GOBAIN Deutsche Glas GmbH - Marketing
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Bildnachweis:
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Die Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH bietet mit ihren Partnern Systemlösungen aus einer Hand für Schulen und andere öffentliche Gebäude.
Projekt: Heinrich Bonnhöfer-Grundschule
Ort: Paderborn
Foto: MKT GmbH
© SAINT-GOBAIN GLASS Deutschland GmbH