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Starkes Stück aus Köln |
Herzstück des Kunstwerks in direkter Nähe des Terminals 1 ist eine Originalscheibe des Skywalks, über die sich ein stählerner Bogen spannt. Dieser entspricht der Tragekonstruktion der Aussichtsplattform im Maßstab 1:5. Die Glasscheibe besteht aus fünf durch Folien miteinander verbundene Einzelscheiben und wiegt ca. 400 kg. Die Skulptur wurde im Auftrag von KINON PORZ von der Firma Thomas Hammer Stahlmanufaktur aus Sinsheim entworfen und aus Edelstahl V4A gefertigt.
Andreas Geith, Geschäftsführer der KINON PORZ GmbH, bedankte sich in seiner Eröffnungsrede für die „hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Flughafengesellschaft Köln/Bonn GmbH, der Deutschen Bahn, der Stadt Köln sowie den ausführenden Firmen“. Insbesondere dankte er der Metallbaufirma Hammer aus Sinsheim, „die die gestalterische Grundkonzeption in perfekter Art und Weise umsetzte“ und Herrn Oliver Krause, der für die KINON PORZ dieses Projekt von Anfang an bis zur feierlichen Übergabe betreut hat. Geith wies zudem darauf hin, dass die Initialzündung für dieses Projekt durch das Interesse des Oberbürgermeisters Fritz Schramma an der Arbeit des Teams der KINON PORZ GmbH entstanden sei.
Schramma selbst gratulierte allen Beteiligten und würdigte die hervorragende Umsetzung in sehr kurzer Zeit. Besonders lobte der Kölner Oberbürgermeister das gelungene Arrangement aus Kunst, Handwerk und innovativer Technologie „made in Cologne.“ Er sei froh und stolz, dass Spezialisten wie die KINON PORZ GmbH durch kreative und hochwertige Produkte auf dem internationalen Markt bestehen. Das Kunstwerk demonstriere die Leistungsfähigkeit und Innovationskraft von Firmen der Region, so Schramma. Der symbolträchtige Aufstellungsort zeige, dass Spitzenprodukte aus Köln weltweit zum Einsatz kommen.
Thomas Hammer, Inhaber der Sinsheimer Hammer Stahlmanufaktur berichtete, dass er sofort „Feuer und Flamme“ gewesen sei, als ihn vor rund einem Jahr die Anfrage zur Gestaltung der Skulptur erreichte. Er habe am gleichen Tag noch die Form entworfen und freue sich, dass das Meisterstück aus Glas und Metall nun der Öffentlichkeit präsentiert werden können.
Der Skywalk
Die gläserne Plattform, die bis zu 120 Personen gleichzeitig begehen dürfen, ragt 21 Meter über den Abgrund des Grand Canyons im US-Bundesstaat Arizona hinaus. Der Boden der Stahl-Glas-Konstruktion des Skywalks besteht aus insgesamt 46 gläsernen Elementen aus Verbund-Sicherheitsglas (VSG), zwanzig rechteckigen und 26 in Keilform. Die insgesamt 147 m2 Verbund-Sicherheitsglas aus SGG STADIP LITE FLOOR SPECIAL sind mit einer Spezialfolie verbunden und entsprechen höchsten Sicherheitsanforderungen. Tests beweisen, dass die Scheiben selbst im Falle einer Zerstörung ihre Resttragfähigkeit behalten und immer noch mehrere Personen tragen können. In der Praxis hält der Skywalk eine Belastung von 750 kg/m2 aus. Auch Erdbeben der Stärke 7 und Windgeschwindigkeiten bis zu 160 km/h können ihm nichts anhaben.
Das Saint-Gobain Deutsche Glas Unternehmen KINON PORZ GmbH arbeitete eng mit der US-amerikanischen SAINT-GOBAIN Tochter SAINT-GOBAIN GLASS Exprover North America in Scottsdale, Arizona, zusammen, die auch die Montage vor Ort überwachte.
Köln, Oktober 2008
Ansprechpartner für die Presse: Oliver Krause
Saint-Gobain Deutsche Glas, Kinon Porz GmbH
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