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Die nächste Stufe der CE-Kennzeichnungspflicht für Gläser tritt am 1. März 2007 in Kraft. Der Glasverarbeiter KINON Porz, ein Unternehmen der SAINT-GOBAIN Deutsche Glas, hat frühzeitig reagiert: Denn das Kölner Unternehmen bietet schon seit November 2006 Hochsicherheitsgläser mit Level AoC-1-Zertifizierung an – und ist damit einer der ersten Glashersteller in Europa, der die gesetzlichen Vorgaben bereits jetzt erfüllt. |
Seit 1. September 2006 müssen alle Basisgläser, alle beschichteten Gläser und die Sicherheitsgläser ESG und TVG verpflichtend mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Dies gilt ab 1. März 2007 auch für alle Verbundsicherheits- und Isoliergläser. Allerdings gibt es entscheidende Unterschiede bei den einzelnen Kon-formitätsleveln: Für Standard-Verbundsicherheitsgläser und normale Isoliergläser wird wie bei den bisher zu kennzeichnenden Verglasungen Level AoC-3 gefordert. Hierbei kennzeichnet der Hersteller in Eigenverantwortung seine Produkte und bestätigt so die Konformität zu den europäischen Normenvorgaben. Daneben gilt für Produkte mit hoher Sicherheitsrelevanz der Level AoC-1. Das heißt, der Hersteller selbst darf nicht mehr die Konformität erklären: Ein unabhängiges Prüfinstitut muss als international zertifizierte Überwachungsstelle durch regelmäßige Fremdüberwachungen (Audits) die Übereinstimmung der Produkte und ihre reproduzierbaren Leistungseigenschaften bestätigen.
Solche regelmäßigen Fremdüberwachungen schlagen sich zwar in deutlich höheren Produktions- und Prüfkosten nieder, die hohen Sicherheitsstandards sind aber nur so zu gewährleisten. Als Glä-ser mit hoher Sicherheitsrelevanz gelten sämtliche Brandschutz-gläser, alle beschusshemmenden Gläser sowie die explosions-hemmenden Verglasungen aus der Reihe SGG STADIP PROTECT. Dem Unternehmen war die rasche Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben wichtig, um seinen Kunden größtmögliche Sicherheit zu garantieren – ob in 1.200 Metern Höhe beim spektakulären Skywalk im Grand Canyon oder beim politischen Tagesgeschäft im Berliner Bundeskanzleramt.
Köln, Februar 2007